Deep Sky Astrofotografie
Maraun-Media
Astrofotografie in Bäretswil

Bäretswil, eine Gemeinde im Zürcher Oberland, liegt auf 700 m.ü.M. am Nordwestrand der Allmannkette zwischen dem Glatt- und dem Tösstal. Die astronomische Lage ist ideal: Der Ort bietet einen freien Blick auf den Himmel in Richtung Osten, Süden und Westen. Dadurch lässt sich die gesamte geografisch beobachtbare Himmelssphäre im Laufe eines Jahres erfassen.
In Sommernächten zeigt sich der südliche Sternhimmel von seiner besten Seite. Hier lassen sich zahlreiche faszinierende Deep-Sky-Objekte ausmachen. Wie der Name Deep Sky schon sagt: Mit dem blossen Auge kann man nicht viel davon sehen, da braucht es schon lichtempfindliche Kameras. Obwohl die Objekte tief am Horizont stehen, können sie oft überraschend klar fotografiert werden – ich vermute das dieser glückliche Umstand mit dem in dieser Richtung liegendem Hochgebebirge zusammen hängt.
In dieser Höhenlage bleibt man generell von Nebel verschont. Allerdings liegt in südlicher bis nordwestlicher Richtung eine Reihe größerer Städte, deren zunehmende Nachtbeleuchtung den Nachthimmel erhellt.
Erst tief in der Nacht, wenn die Straßenbeleuchtung gedimmt wird und die Akkus der LED-Gartenlichter leer gelaufen sind, kann man eine beeinduckende Sternennacht samt Milchstrasse erleben.
Was ist denn das für ein Ding im Garten?
Die Sternwarte ist ein Eigenbauprojekt, das aus der Notwendigkeit heraus entstanden ist. Alles begann vor einigen Jahren mit einer gebrauchten, mobilen Teleskpmontierung, die ich der Bequemlichkeit halber meist im Garten aufstellte. Doch der Aufwand, das Teleskop jedes Mal neu aufzubauen, auszubalancieren und nach dem Himmelspol auszurichten, wurde zunehmend frustrierender. Und wegen dem hierzulande üblichen Wetter sollte man solche sensiblen Geräte nicht lange draussen stehen lassen.
Auch ein leichter Windstoß konnte die präzise Nachführung stören und eine Langzeit-Belichtung ruinieren. Irgendwann war meine Geduld erschöpft, und ich begann, über Lösungen nachzudenken.
Eine Roll-Off-Dach Lösung, bei der das Dach zur Seite geschoben wird, schien anfangs praktikabel, bot jedoch keinen Schutz vor Straßenlicht oder Wind. Die ideale Wahl war daher eine drehbare Kuppel mit motorisiertem Kuppelspalt, die sich synchron zum Teleskop bewegt.
Das Ergebnis? Eine funktionale, wenn auch experimentelle mini-Sternwarte – gerade groß genug, um ein kleines Teleskop wetterfest zu beherbergen. Die Eigenkonstruktion ist kein “Designwunder” und auch noch nicht ganz wartungsfrei – der Antrieb ist kreativ mithilfe von Fahrradketten und Zahnrädern umgesetzt – doch sie erfüllt ihren Zweck und bietet wertvolle Erfahrungen für ein zukünftiges Remote-Observatorium.
Dank moderner Astro-Software wie N.I.N.A. können die Astrofotosessions vollautomatisch ablaufen.
Wenn ihr selbst ein ähnliches Projekt plant oder mehr über meine technische Umsetzung erfahren möchtet, schreibt mir gerne!
Was ist denn das für ein Ding im Garten?
Die Sternwarte ist ein Eigenbauprojekt, das aus der Notwendigkeit heraus entstanden ist. Alles begann vor einigen Jahren mit einer gebrauchten, mobilen Teleskpmontierung, die ich der Bequemlichkeit halber meist im Garten aufstellte. Doch der Aufwand, das Teleskop jedes Mal neu aufzubauen, auszubalancieren und nach dem Himmelspol auszurichten, wurde zunehmend frustrierender. Und wegen dem hierzulande üblichen Wetter sollte man solche sensiblen Geräte nicht lange draussen stehen lassen.
Auch ein leichter Windstoß konnte die präzise Nachführung stören und eine Langzeitbelichtung ruinieren. Irgendwann war meine Geduld erschöpft, und ich begann, über Lösungen nachzudenken.
Eine Roll-Off-Dach Lösung, bei der das Dach zur Seite geschoben wird, schien anfangs praktikabel, bot jedoch keinen Schutz vor Straßenlicht oder Wind. Die ideale Wahl war daher eine drehbare Kuppel mit motorisiertem Kuppelspalt, die sich synchron zum Teleskop bewegt.
Das Ergebnis? Eine funktionale, wenn auch experimentelle mini-Sternwarte – gerade groß genug, um ein kleines Teleskop wetterfest zu beherbergen.
Die Eigenkonstruktion ist kein “Designwunder” und auch noch nicht ganz wartungsfrei – der Antrieb ist kreativ mithilfe von Fahrradketten und Zahnrädern umgesetzt – doch sie erfüllt ihren Zweck und bietet wertvolle Erfahrungen für ein zukünftiges Remote-Observatorium.
Dank moderner Astro-Software wie N.I.N.A. können die Astrofotosessions vollautomatisch ablaufen.
Wenn ihr selbst ein ähnliches Projekt plant oder mehr über meine technische Umsetzung erfahren möchtet, schreibt mir gerne!